Nahtlose Hintergründe erstellen
Wer kennt sie nicht, die Hintergründe (oder auch Pattern genannt), die nur aus einem Bild bestehen und nahtlos aneinander gereiht werden können. Was gar nicht so leicht zu erstellen aussieht, geht eigentlich ganz einfach. Nur dieses Tutorial lesen und sich daran mit Photoshop ausprobieren
.

Zunächst brauchen wir natürlich ein Bild aus dem wir einen Pattern erstellen wollen. Bedenkt dabei, dass euer Bild nicht allzu groß ist, denn je größer das Bild, desto länger die Ladezeit und bei Hintergründen ist das meist unnötige Zeitinvestition. Des weiteren ist wichtig, dass die Seitenverhältnisse durch zwei teilbar sind, sprich unsere Breite und Höhe aus einer geraden Zahl besteht.
Wieso das Seitenverhältnis gerade sein muss, erfahrt ihr im nächsten Schritt. Zunächst duplizieren wir jedoch unsere Ebene (“Ebene” – “Ebene duplizieren”). Auf der neu erstellten Ebene wenden wir jetzt den Verschiebungseffekt an (“Filter” – “Sonstiger Filter” – “Verschiebungseffekt”).
Ein kleines Fernster öffnet sich. Nun wird sich auszahlen, dass wir ein gerades Seitenverhältnis haben, denn jetzt müssen wir jeweils die Hälfte unserer Seiten eintragen. Teilt also schnell eure Breite durch zwei und tragt den Wert ein – genauso macht ihr das dann auch bei der Höhe. Anschließend wählt ihr “durch verschobene Teile ersetzen” aus.

So sieht nun unser Bild aus:

Euer Ergebnis sieht schließlich so wie dieses Beispiel aus. Wir haben jetzt praktisch gesehen die Außenseiten nach innen geholt. Jetzt stören also nur noch die Kanten.
In der Mitte des Bildes bzw. auf dem Schneidepunkt der Kanten erstellen wir eine neue Auswahl. Hierzu wählen wir dieses Symbol
. In der Auswahlleiste klicken wir schließlich abermals auf das Rechteck, das nun jedoch einen kleinen Pfeil nach unten neben sich hat
. Eine kleine Auswahlliste öffnet sich. In dieser wählen wir “Sternenexplosion-Farbziel”. Statt der üblichen Auswahlleiste erscheint nun eine neue, die ihr bitte folgendermaßen auswählt:

Jetzt kann die Ellipse auf dem Schnittpunkt des Bildes gezogen werden. Achtet dabei darauf, dass er mit eurer Form nicht bis zu den Rändern kommt, denn das würde die Nahtlosigkeit wieder zerstören. Um diese Form schließlich endgültig in eine Auswahl zu verwandeln, wird mit der rechten Maustaste auf das Bild geklickt und die Option “Auswahl erstellen” gewählt.

Da wir jedoch nicht den inneren Bereich ausgewählt haben möchten, sondern den Außenbereich, kehren wir nun unsere Auswahl in der Menüleiste unter “Auswahl” – “Auswahl umkehren” um.
Über die umgekehrte Auswahl legen wir eine Maskenebene. Hierzu gehen wir in unser kleines Ebenenfenster und wählen das Ebenenmasken-Symbol
.
Das entstandene Bild weist nun vermutlich kleine Unebenheiten auf. Mit einem kleinen schwarzen Pinsel können wir diese Unebenheiten transparent machen. Wichtig hierbei ist, dass auf der Ebenenmaske gemalt wird und natürlich immer noch die äußeren Seitenränder unberührt bleiben.
Wenn du alles beseitigt hast, dann ist dein Pattern fertig und du kannst mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Ebene “auf Hintergrundebene reduzieren” auswählen.
Mein Pattern sieht nun so aus:

Nur nicht den Mut verlieren, wenn es nicht sofort bei jedem Bild klappt. Ich selbst habe gemerkt, dass vor allem der letzte Pinsel-Schritt der entscheidende ist und man erst dann sehen kann, ob sich auch das Ergebnis wirklich sehen lässt. Leider ist es auch hin und wieder so, dass man aus machen Bildern einfach keine Pattern erstellen kann. Letztendlich macht aber Übung den Meister!
Fragen? Dann nur zu.



















